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Was ist das?

Wörterbuch: Videokonferenz

Vi|deo|kon|fe|renz (Substantiv) die, die ~en 

  • durch eine Videokonferenz werden die Beteiligten über eine Bild- und Tonübertragung miteinander verbunden, ohne gleichzeitig an einem Veranstaltungsort zu sein. Im Zivilprozess ist die Videokonferenz auf Antrag der Parteien möglich. Sie kann die unmittelbare mündliche Verhandlung ersetzen. Im Strafprozess wird die Videokonferenz zum Schutz von Zeugen genutzt. Der Zeuge muss sich nicht mit dem Angeklagten in einem Raum aufhalten. Er wird entweder durch den Vorsitzenden Richter im Zeugenzimmer direkt oder indirekt über die Videoübertragung vernommen. Die StPO lässt auch die Aufzeichnung von Zeugenaussagen zu, die Aussage wird einmal auf Video aufgezeichnet und dann in der Hauptverhandlung vorgeführt. Der Gesetzgeber spricht bei der Videokonferenz von Bild- und Tonübertragung. Die Videokonferenz benötigt die technischen Voraussetzungen im Gerichtsgebäude und bei den Beteiligten. [@]
  • Rechtsgebiet: Zivilrecht - Zivilprozessrecht - § 128a ZPO; Strafrecht - Strafprozessrecht - § 58a StPO (Aufzeichnung) / § 247a StPO (Videokonferenz);


 

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Fundstelle auf MeinRechtsportal

Zitierung: MeinRechtsportal.de, Artikel 16397
Kurzlink: p8n.net/?16397

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