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Was ist das?

Wörterbuch: Königsteiner Schlüssel

Königsteiner Schlüssel (Eigenname) der, <kein Plural>

 

  • Der Königsteiner Schlüssel regelt den Anteil eines jeden Bundeslandes bei gemeinsamen Finanzierungen von Forschungseinrichtungen. Bei solchen Projekten finanzieren neben dem Bund auch die Länder einen Teil der Gelder. Der Schlüssel wird vor allem für die Aufteilung der Zuschüssen für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft angewandt. Er setzt sich zu zwei Dritteln aus dem Steueraufkommen und zu einem Drittel aus der Bevölkerungszahl der Länder zusammen. Der Name geht auf das Königsteiner Staatsabkommen der alten Bundesländer von 1949 zurück, mit dem dieser Schlüssel zur Finanzierung wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen eingeführt worden ist. Heute geht der Anwendungsbereich des Königsteiner Schlüssels weit über den Forschungsbereich hinaus. Eine Vielzahl von Abkommen und Vereinbarungen greifen mittlerweile auf diesen Schlüssel zurück. (Quelle: Niedersachsen)
  • §  4 Abs. 1 AV-DFG, § 4 Abs. 2 AV-MPG und § 6 Abs. 1 Nr. 1 AV-FE


 

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Fundstelle auf MeinRechtsportal

Zitierung: MeinRechtsportal.de, Artikel 13480
Kurzlink: p8n.net/?13480

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