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Ratgeber: Kein generelles Umtauschrecht

Kein generelles Recht auf Umtausch der Ware

Der Kauf von Waren ist ein Vertrag wie jeder andere auch und muss eingehalten werden. Der Kaufvertrag (§ 433 BGB) verpflichtet zur Abnahme und zum Behalten der Ware. Man hat kein generelles Umtausch- oder Rückgaberecht bei Waren, die im Laden gekauft werden. Hier ist man auf die generelle Kulanz des Händlers angewiesen. Er kann dem Käufer ein Umtausch- oder "Geld-zurück"-Recht einräumen, muss es aber nicht. Auch steht es dem Verkäufer im Laden frei, das Geld zurückzuzahlen, einen anderen Artikel zu verkaufen oder einen Gutschein auszustellen.

Das Kulanzverhalten ist je nach Branche unterschiedlich. Viele große Handelshäuser (Aldi, Penny, Karstadt, Kaufhof) räumen Ihren Kunden ein zweiwöchiges Rückgaberecht gegen Vorlage des Kassenbons ein. Es muss aber nicht so sein. Daher sollte man sich schon vor dem Kauf im Geschäft umsehen, ob ein Umtauschrecht besteht. Man kann es auch mit dem Händler vor dem Erwerb der Ware vereinbaren, dann natürlich gegen die Rückzahlung des Geldes. Das Rückgaberecht schwankt teilweise sehr stark. Teilweise werden bis zu drei Monate (90 Tage), beispielsweise von IKEA, eingeräumt.

Beim Umtausch ist darauf zu achten, dass die Ware nicht genutzt ist und keine Gebrauchsspuren vorweist. Der Händler muss in der Lage sein, die Ware weiterzuveräußern. [@]


 

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Fundstelle auf MeinRechtsportal

Zitierung: MeinRechtsportal.de, Artikel 18575
Kurzlink: p8n.net/?18575

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